Tag 11 Remea

7. August
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Nach fünfminutiger Wanderung zum nächsten WC und WLan fuhren wir von unserem Camper-Parkplatz beim Mont-Saint-Michel zur bretonischen Hafenstadt Saint-Malo. Die während dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten stark zerbombte Altstadt bietet bis heute noch einige Sehenswürdigkeiten: Zum Beispiel die massive Stadtmauer, ein gut erhaltenes Korsarenhaus und 'ausnahmsweise' eine Kirche. Nachdem wir also das Städtchen auf eigene Faust erkundet hatten, besuchten wir eine Führung in eben jenem Korsarenhaus. Die war zwar auf Französisch, dafür aber recht verständlich, bildhaft und ausführlich. Während eineinhalb Stunden lernten wir also das Wichtigste über die französischen Reeder, bzw. Freibeuter, von der Organisation des Hafens mit Hundemeute zur Diebstahlsicherung, über die Warenlagerung mit offiziellen Stadtkatzen bis zum richtigen Ablauf einer Schiffskaperung.
Danach hatten wir Hunger... da fast alle Restaurants ihre Küchen jedoch erst wieder um 19 Uhr öffneten, begaben wir uns zuvor noch auf einen Spaziergang zu einem weiteren Teil des ursprünglichen Vauban-Atlantikwalls und gügelten sowie dinierten dann für 30 Euro pro Person im (Fisch-)Restaurant Armoricaine in der Altstadt.
Da wir auf dem Rückweg dachten, die "Betreten-Verboten" Schilder Frankreichs würden nicht für uns gelten und wir deswegen eine Ebbe-Abkürzung über den Hafendamm zurück zum Campingplatz nahmen, erreichten wir alle das Ziel mit durchwegs nassen Füssen und Schuhen, konnten uns aber eines gelungenen Abends erfreuen.  
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  • Saint-Malos Strand bei Ebbe: der Weg zu einem weiteren Teil des ursprünglichen Atlantikwalls ist nur dann zu Fuß zugänglich.
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