Di, 31.07.18

Heute wollten wir eigentlich zuerst in ein Museum über die Wikinger, aber Papa hat uns zuerst in ein Museum über die isländische Vulkanologie bugsiert. Danach sind wir weiter zu
besagtem Wikingermuseum gefahren, das jedoch geschlossen hatte, obwohl es eigentlich hätte offen sein müssen. Statt dessen sind wir zu dem
Seljalandsfoss-Wasserfall gefahren und hinter bzw. unter ihm durchgelaufen. Zwei waren hinterher pflotschnass. Wir sind dann weiter zum nächsten
Wasserfall,
Skogafoss, gefahren, von dem im Reiseführer stand, dass er ohrenbetäubend laut sei, was er aber in Wirklichkeit gar nicht
war. Zum Trost gab es dann eben Mittagessen in Form eines Toastsandwiches aus einer Campingplatzfundkiste und einem Rüebli. Nach einer dennoch ausführlichen Bekletterungstour des
Wasserfallhügels sind wir in das fast danebenliegende Volkskundemuseum,
Skogasafn, gegangen. Hier konnten wir unter anderem originale
und einigermassen intakte Torfhäuser (die Isländer haben Torfhäuser gebaut, weil es - Wikinger sei Dank - auf Island kaum Holz gab und gibt) begehen und heimatkundliche
Gegenstände bewundern. Zudem ist in dieses Museum das Museum für Kommunikation, Rettungstechnik und Fahrzeuge integriert. Gerade eben sind wir noch zum südlichsten Punkt von
Island (bei
Vik) gefahren und haben dem Felsentor, den Trollfelsen, dem schwarzen Strand und den Papageientauchern unseren Besuch
abgestattet.